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Weihnachtsbürgerbrief 2021

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Adventszeit ist die Zeit der Vorbereitung auf das bevorstehende Weihnachtsfest, jedoch ist es auch die Gelegenheit Rückschau zu halten und den Blick auch nach vorne zu richten.
 
Unbestritten hat uns die Pandemie in dem vergangenen Jahr die gewohnten Abläufe beeinflusst und einige Aufgaben und Aktionen verhindert. Trotzdem ist es uns allen gelungen mit den gegebenen Rahmenbedingungen das Beste zu machen. Diese Erkenntnis gibt Mut und Kraft für die kommenden Aufgaben, die wir gemeinsam in der gewohnten sachlichen und beständigen Weise erfüllen werden.
Bedauerlicherweise sind viele Begegnungen und Zusammenkünfte in diesem Jahr nicht möglich gewesen und werden vielleicht in naher Zukunft nicht in der ursprünglichen Form möglich sein. Auch in diesem Jahr war leider unser Kirchweihfest in der traditionellen öffentlichen Art und Weise nicht möglich. Es wurden kleinere private Veranstaltungen mit den notwendigen und entsprechenden Anforderungen organisiert und durchgeführt und somit auf die Bedingungen kurzfristig reagiert. Leider konnten der Weihnachtsmarkt, sowie der Martinsumzug aufgrund der pandemiebedingten Vorgaben nicht durchgeführt werden. Aus heutiger Sicht waren die Entscheidungen die öffentlichen Veranstaltungen abzusagen korrekt. Die Abwägungen für solche Entscheidungen in diesen sehr dynamischen Zeiten sind sehr herausfordernd. Ich darf allen Akteuren, ganz besonders auch den Vereinen und Organisationen, danken für die Geduld und den Mut unpopuläre Entscheidungen zum Wohle unserer Gemeinschaft zu treffen. Auch wenn die großen gemeinschaftlichen Zusammenkünfte und Veranstaltungen nicht zu jeder Zeit im Jahreszyklus möglich waren, so gab es dennoch die Zeit für Begegnungen und die Wertschätzung dieser Möglichkeiten ist gestiegen. Es wird die Zukunft zeigen, ob wir die gemeinschaftliche Aufgabe so gut bewältigen, dass wir unsere Kontakt- und Bewegungsfreiheiten wiedererlangen werden.
Umso erfreulicher ist es festzustellen, dass wir mit einigen Anpassungen in diesem Jahr unsere Arbeit erfolgreich durchführen konnten. Durch entsprechende Hygienekonzepte konnten wir die Dienstleistungen im Rathaus und Bauhof ohne Ausfallzeiten erbringen. Aufgrund von Infektionsgeschehen waren teil- und zeitweise Gruppen in der Kindertagesstätte Erlebnisland geschlossen. Außerhalb dieser zwingend notwendigen Einschränkungen haben wir in der Tagesstätte möglichst alle Öffnungszeiten aufrecht erhalten. Für die geleistete Arbeit und die kollegiale und kooperative Zusammenarbeit möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken.
Auch das örtliche Gewerbe ist von der Pandemie betroffen. Besonders bei Betrieben mit Kundenverkehr sind die Anforderungen erheblich. Bei einigen ist die Berufsausübung durch zum Beispiel den Wegfall von Veranstaltungen gänzlich zum Erliegen gekommen. Es bleibt zu hoffen, dass zumindest saisonal die Möglichkeit für Veranstaltungen gegeben sein wird.
Durch geänderte Voraussetzungen können Chancen entstehen, so möchte ich das Beispiel unseres kleinen aber feinen Wochenmarktes aufführen, welcher sich doch schon gut in den Wochenlauf etabliert hat.
Für das Gemeindeleben ist es nach wie vor unerlässlich, dass es Organisationen und Vereine gibt, welche zur Sicherstellung der Gefahrenabwehr dienen oder Angebote für Freizeit und Kultur bieten. Die hierfür erforderliche ehrenamtliche Arbeit ist unerlässlich und speziell in diesen sehr bewegten Zeiten nicht hoch genug einzuschätzen. Allen, die sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft einsetzen, darf ich danken. In diesem Jahr darf ich meinen Dank im Besonderen den ehrenamtlich Tätigen in den Arbeitsgruppen zur Zukunftsvision „Tal 2035“ aussprechen. In den Zusammenkünften wurde hervorragende Arbeit geleistet.
Herzlichen Glückwunsch kann man auch im neuen Jahr unserer noch jungen Gemeinde zurufen. Wir können im Jahr 2022 unser 50-jähriges Gemeindejubiläum feiern. In dem zu Ende gegangenen Jahr konnten wir bereits eine Jubiläumsveranstaltung „950 Jahre Trösel“ feiern.
 
Das neue Jahr wird auch noch viele Aufgaben für uns bereitstellen. Einiges ist uns bereits bekannt und ist Teil unserer Haushaltsplanung, einiges wird uns auch überraschen.
Danke sagen möchte ich auch den Mitgliedern der Gemeindevertretung und des Gemeindevorstandes, namentlich dem Gemeindevertretervorsitzenden Herrn Klaus-Dieter Schmitt und der 1. Beigeordneten Frau Gesine Schweiger-Müller, sowie den Mitgliedern der Rettungsorganisationen, namentlich dem Gemeindebrandinspektor Herrn David Engelhardt, für die geleistete Arbeit.
 
Ich wünsche uns ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise unserer Familien und einen guten Rutsch in das neue Jahr.
 
Ihr
 
 
Uwe Spitzer
Bürgermeister
 
Der Weihnachtsbürgerbrief 2021 als Download (pdf-Datei).